Bekannte und unbekannte Wege gehen

Pilgern

Pilgern: Auf Zeit loslassen, was umtreibt und hetzt; miteinander unterwegs sein, auch mal schweigend gehen, die Natur unmittelbar erleben; die Grenzen der Kräfte erfahren, durchhalten lernen, auch wenn der Weg mühsam ist; Langsamkeit entdecken, das Wesentliche wiederfinden, sich als Teil der Schöpfung fühlen, in Einklang mit sich selbst kommen, sich selbst begegnen, sich verändern lassen, neu zu Atem kommen, Gott begegnen. Wer durch Wald und Flur, über Berg und Tal hautnah mit Erde und Wind, Sonne und Regen in Kontakt ist, erlebt die Schönheit der Schöpfung ganz neu. Pilger erfahren vielleicht, dass der Himmel an bestimmten Orten offener und dass Gott so zugänglicher ist. So definieren viele Menschen das Pilgern als „Beten mit den Füssen“ oder „Gehen in der Gegenwart Gottes“. Andere schätzen, dass sie beim Pilgern Leute kennen lernen, mit ihnen bekannte und unbekannte Wege gehen und schöne Landschaften bewundern, oder auch, dass sie einfach einen ruhigen Tag geniessen können, ohne sich um Fahrplan oder Routensuche kümmern zu müssen.

Während früher das Pilgern noch mit den Wallfahrten der Katholiken verbunden wurde, ist das Pilgern heute auch ein wichtiges Thema bei uns Reformierten. Der Pilgerweg steht als Metapher für den eigenen Lebensweg mit all seinen Irrwegen, Umwegen, Sackgassen, dem Unterwegssein und schliesslich dem Ankommen.

Wie pilgern wir Egger? Wir machen uns bei jedem Wetter auf den Weg. Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Unterwegs hören wir kurze meditative Texte, über die nachzudenken sich lohnt, oder auch Erheiterndes. Zwei Stunden am Tag laufen wir schweigend. Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, allfällige Legenden und Geschichten würzen den Pilgertag, und ab und zu kehren wir auch für einen Kaffee ein.

Vielleicht ist Pilgern auch etwas für Sie? Kommen Sie doch einfach mal mit! Auskünfte erteilen sehr gern Heinz Emmisberger, Tel. 044 984 15 40 / E-Mail

Man merkt es schon, wenn man auf dem rechten Weg ist: Er ist steil. (Albert Schweizer)

Pilgerdaten

Der mit dem Schutzkonzept geplante Pilgerapéro vom Freitag, 6. November 2020 ist auf Freitag, 22. Januar 2021, um 19.30 Uhr, verschoben worden. Eine Einladung folgt in der ersten Januarhälfte.

Wie pilgern wir Egger?

Wir machen uns bei jedem Wetter auf den Weg. Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Unterwegs hören wir kurze meditative Texte, über die nachzudenken sich lohnt, oder auch Erheiterndes. Zwei Stunden am Tag laufen wir schweigend. Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, allfällige Legenden und Geschichten würzen den Pilgertag, und ab und zu kehren wir auch für einen Kaffee ein.

Sie sind herzlich eingeladen, kommen Sie doch einfach mit und prüfen Sie, ob es Ihnen entspricht.

 

Organisation der Pilgertage

Wir treffen uns bei jedem Wetter zu den angegebenen Zeiten in Esslingen, Egg, Hinteregg (bitte in den hintersten Wagen der Forchbahn einsteigen), im HB beim angegebenen Gleis, oder am Bahnhof, wo die Etappe beginnt.

Die Fahrkarten Wohnort–Abmarschort und Zielort–Wohnort lösen die Teilnehmenden selbst. Die Angaben zu den Fahrstrecken finden Sie hier. Das FB-Personal in Egg ist orientiert.

Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack.
Nebst der Verpflegung und genügend Flüssigkeit gehört noch folgendes in den Rucksack: Pflaster für die Füsse und für allfällige „Blessuren“, elastische Binde, etwas Verbandstoff, Sonnenschutzcreme und etwas Traubenzucker.

Die meisten Pilgerrouten sind in der Regel so geführt, dass ein vorzeitiges Abbrechen der Etappe möglich ist. Eine Anmeldung oder auch Abmeldung ist grundsätzlich nicht nötig.

Eine Empfehlung an alle PilgerInnen und die es gerne werden möchten: Halten Sie bitte den Pilgertagabend frei. Eine Angabe der Ankunft in Egg ist leider nicht möglich. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
 
Versicherung ist Sache der Teilnehmenden!

Auskünfte und Kontaktadressen:
Heinz Emmisberger, Tel. 044 984 15 40, E-Mail senden

Kontakt

Forchstrasse 129
8132 Egg
Tel: 043 277 20 10
E-Mail: sekretariat@ref-egg.ch

Informationen