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Hilfsprojekte

2019

Inlandprojekt: Die Sozialfirma in Riedikon bei Uster

Die Sozialfirma gibt jungen Menschen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit die Chance, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. D.h., sie gibt ihnen mit einer eidgenössisch anerkannten Berufsbildung die Möglichkeit, sich aus IV, Sozialamt und Jugendanwaltschaft heraus zu lösen.
Das ist nur möglich, dank einer sehr engagierten Mitarbeiterschaft, die fast rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Die Sozialfirma ist in drei Bereiche aufgeteilt, die eigenwirtschaftlich ihre Produkte und Dienstleistungen den realen Bedürfnissen anbieten müssen.

putzundglanz Das Angebotsspektrum reicht von Unterhaltsreinigung über Hauswartungen, Umgebungsarbeiten bis zu Übergabe- und Fensterreinigung.

baumundgrün Die Dienstleistungen umfassen Gartenunterhalt, allgemeine Gartenarbeiten sowie individuell entwickelte naturnahe Gärten für Firmen und Private.

klebundschrift Der Bereich steht für Werbetechnik, Folierung, Promotion und Print.

Die ref. Kirchgemeinde Egg unterstützt im Jahr 2019 bereits zum dritten Mal gerne dieses Projekt, da es junge Menschen in ein selbständiges Leben führt und ihnen damit eine hoffnungsvolle Zukunft anbietet.

Auslandprojekt: Khaima, Hilfe die ankommt

Die reformierte Kirchgemeinde Egg unterstützt bereits zum 3. Mal mit einem namhaften Beitrag den Verein Khaima.
Wer ist Khaima?
Khaima ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Selbsthilfe rund um das Krisengebiet Syrien.
Er unterstützt syrische Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern im Nordirak. Neben Christen erhalten auch Jesiden und Muslime in den Camps Hilfe. Khaima soll wie ein schützendes Zelt sein, in dem die auf der Flucht vor Gewalt und Terror angeschlagenen Menschen wieder an etwas glauben können.

Anfang August 2016 verliess Pfarrer Andreas Goerlich, ehemals Pfarrer in Mönchaltorf, die Schweiz, um für zwei Jahre in den Irak zu ziehen. „Es ist ein Ruf, dem ich folge, eine Berufung“, erklärt er. Es ging ihm darum, das Christentum zu leben und nicht nur zu predigen.
Seit August 2018 ist er wieder zurück, aber der Verein existiert unter neuer Führung weiter. Nach wie vor ist er der Projektleiter und mit dem Vorstand zusammen dafür besorgt, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.

Im Januar 2019 reiste A. Goerlich wieder ins Krisengebiet. Dank dem grosszügigen Beitrag der reformierten Kirchgemeinde Egg, konnte er ein neues Nähatelier eröffnen. Es sind Frauen, die ihren Mann verloren haben, verschleppt und sexuell missbraucht wurden. Die Nähmaschine wird ihnen geschenkt und mit Hilfe eines 4-wöchigen Nähkurses erhalten sie nicht nur eine Existenzgrundlage, sondern auch ihre Würde zurück und können ihre Kinder selbständig ernähren.

2018

Inlandprojekt, Die Sozialfirma AG

Die Sozialfirma AG beschäftigt Leute mit Handicap. Sie integriert definitiv und nachhaltig Menschen, die bisher auf dem Arbeitsmarkt wegen ihrer Leistungsbeeinträchtigung keine Chance haben. Nach fünf Jahren Geschäftstätigkeit schreibt die Sozialfirma AG jährlich eine Million Umsatz.
Die Sozialfirma ist zurzeit in zwei Bereichen tätig: „putzundglanz“ übernimmt Arbeiten wie Hauswartungen und Reinigungen und der Bereich „baumundgrün“ betreut Garten und Umgebungsarbeiten.
Ziel ist es, zehn bis zwölf verschiedene Bereiche in personalintensiven Branchen aufzubauen, um so Arbeitsstellen für Mitarbeitende mit den unterschiedlichsten Stärken zu schaffen. In jedem Bereich sollen rund 30 bis 40 Mitarbeitende – die Hälfte davon mit Beeinträchtigung – arbeiten. Im 2015 waren insgesamt 30 Personen beschäftigt. Diese erhielten – gemessen am Branchendurchschnitt – gute Löhne und Sozialleistungen (monatlich 3800 Franken, plus 13. Monatslohn).

Die Sozialfirma AG entstand 2009 in Riedikon aufgrund einer Initiative von Unternehmern und Privatpersonen. Für eine Stunde Arbeit verrechnet „putzundglanz“ 45 Franken (Fahrten und Material inbegriffen). Der etwas höhere Instruktions- und Kontrollaufwand wird durch private Spenden gedeckt – die Firma bezieht keine staatlichen Subventionen.

1. Auslandprojekt, Khaima, Pfarrer Andreas Goerlich

Khaima ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Selbsthilfe rund um das Krisengebiet Syrien.
Er unterstützt syrische und jesidische Flüchtlinge. Khaima soll wie ein schützendes Zelt sein, in dem die auf der Flucht vor Gewalt und Terror angeschlagenen Menschen wieder an etwas glauben können.
Anfang August verliess Pfarrer Andreas Goerlich, ehemals Pfarrer in Mönchaltorf, die Schweiz, um für zwei Jahre in den Irak zu ziehen. In der kurdischen Distrikthauptstadt Dohuk will er vor Ort in Flüchtlingscamps Arbeitsplätze fördern und den Ärmsten helfen. Dies tat er in den letzten Jahren bereits während den Ferien. Nun will er sich dieser Aufgabe zwei Jahre lang ganz widmen. „Es ist ein Ruf, dem ich folge, eine Berufung“, erklärt er. Es geht ihm darum, das Christentum zu leben und nicht nur zu predigen.
In Dohuk, ganz im Norden des Nordiraks, will er jenen, die es am dringendsten brauchen, medizinische Versorgung und Seelsorge zukommen lassen, die er mit den Ärzten in den UNHCR-Camps abspricht. Das heisst auch sinnvolle Arbeitsbeschaffung, etwa in Form von beispielsweise Nähateliers. Das Projekt schafft in Cahmishko bei Zahko im Nordirak Arbeitsstellen für 20 Witwen. In der arabischen Welt ist ihre soziale Stellung mindestens so schlecht wie ihre finanzielle; es gibt keine Versicherungen, es gibt keinen Mann. Mit einem 4-wöchigen Kurs können die Frauen eine eigene Nähmaschine bekommen. Mit gekauftem Stoff können die Witwen so für andere Flüchtlinge günstig Kleidung herzustellen. Khaima übernimmt sozusagen Grundausstattung und Ausbildung und später den Stoff. Eine Partnerstiftung, „humanity ngo“, überwacht den billigeren Verkauf innerhalb des Camps und den richtigen Gebrauch sowie Verbleib der Nähmaschinen.
So wird Frauen geholfen, nicht nur bei der Rückgewinnung ihrer Würde und ihrer Fähigkeit, die Kinder zu ernähren. Die Menschen bleiben so auch im geflüchteten Land und müssen nicht nach einer „Alternative Europa“ suchen.

Weitere Informationen und Projekte: www.khaima.ch

2. Auslandprojekt, Toilettensanierung, Jugendtreff in Kinshasa, Stiftung Berg

Die Stiftung Berg wurde vom Vater von Matthias Stäubli in den 80er Jahren gegründet und unterstützt christlich-soziale Projekte, vornehmlich in der Demokratischen Republik Kongo (ehem. Zaire). In der Hauptstadt Kinshasa betreibt die "Ligue pour la Lecture de la Bible" einen Jugendtreff im belebten Stadtteil Matonge. Seit gut 20 Jahren in Betrieb, bietet der Jugendtreff den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Anlaufstelle mit Beratung, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten mit Tischtennis und einem kleinen Billardtisch, Gruppenevents und sogenannten "Stadtcamps". Im einfach eingerichteten Bistro werden Teilzeitjobs angeboten, die sehr begehrt sind.

Die Ligue ist eine christliche Institution und gehört zum weltweiten Verbund "Scripture Union/Bibellesebund". Auf der Basis sorgfältiger (aber auch kritischer) Bibellektüre vermittelt die "Ligue" christliche Werte in einem Land, das in jeder Hinsicht (Wirtschaft, Bildung, medizinische Versorgung, politische Strukturen, Rechtsstaat) als prekär zu bezeichnen ist. Die Arbeitslosigkeit ist nicht messbar, sie ist Normalfall. Korruption ist allgegenwärtig. In diesem schwierigen Umfeld versucht die Ligue einen Beitrag zu leisten: Wie kann Vertrauen aufgebaut werden, was heisst "ehrliches" bzw. am christlichen Glauben orientiertes Leben?
Die Ligue ist nicht einer bestimmten Kirche oder kirchlichen Richtung (Denomination) verpflichtet und arbeitet somit konfessionsübergreifend und im eigentlichen Sinn ökumenisch. Entsprechend hoch ist der Respekt, den sie in der kongolesischen Gesellschaft geniesst. Die breite Anerkennung ist auch die Frucht langer, beharrlicher und zuverlässiger christlich-sozialer Arbeit.
Der Jugendtreff hat einen "salle polyvalente" (Mehrzwecksaal), der ca. 150 Personen aufnehmen kann. An grossen Anlässen sind es ca. 300 Personen. Äusserst desolat ist die Toilettensituation. Für die Angestellten hat es eine Personaltoilette, für die Besucherschaft steht eine einzige Toilette zur Verfügung. Mangels finanzieller Möglichkeiten konnte dieser Engpass nie behoben werden. Mit dem Ertrag des Bistros und der punktuellen Vermietung des Saales können die Löhne der Angestellten knapp gedeckt werden. Rückstellungen für Unterhalt und Sanierung sind in dieser "low economy" jedoch nicht realisierbar.
Es ist einfacher Spenden für medizinische und Bildungs-Projekte zu erhalten, als für Toiletten. Wer will schon Toiletten finanzieren? Hygiene ist bekannterweise gerade in Ländern mit hohen Infektionsraten ein wichtiger Aspekt in der medizinischen Prävention, deshalb macht es Sinn in das stille Örtchen zu investieren.
Die Ligue wurde gebeten ein Projekt mit streng kalkulierten Kosten zu erstellen. Die Toilettensanierung dürfte knapp Fr. 40'000.- betragen.

 
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