Agenda Angebote Was tun bei Fotos & Berichte Über uns Downloads Links  

Unsere Orgel

Orgel.jpg

Bei der Gesamterneuerung 1821 hatte die Kirche Egg gemäss der reformatorischen Tradition keine Orgel. 1879 wurde, aus einer Erbschaftsspende, ein Harmonium angeschafft.

Die heutige rein pneumatische Orgel baute 1903 der Orgelbauer Carl Theodor Kuhn in Männedorf für die Kirchgemeinde Egg. 1914 wurde das Instrument mit einem elektrischen Motor ausgestattet, 1944 die Orgel umfassend revidiert und umgebaut. Dabei versetzte man den neuen Spieltisch auf die rechte Emporenseite, drei neue Pedalwindladen wurden gebaut und mehrere Register ausgewechselt. Das Fernwerk musste wegen starkem Wurmbefall und ständig wiederkehrenden Störungen entfernt werden.

1966 baute der Orgelbauer Kuhn ein neues Posaunenregister und führte eine Generalrevidierung am Instrument durch.

1987 wurde das Instrument durch die Orgelbaufirma Goll, Luzern, revidiert und anstelle des „Scharf-Register“ im Hauptwerk eine Sesquialtera eingebaut.

2004 waren beim gut 100-jährigen Instrument umfassende Revisionsarbeiten notwendig. Neben der technischen Revision wurde der Spieltisch wieder an seinen ursprünglichen Standort vor den Orgelprospekt in die Mittelachse des Instruments versetzt. Zudem wurden drei Register komplett durch neue Pfeifen ersetzt und fünf Register umintoniert. Das Ziel der wiederum durch die Firma Goll ausgeführten Arbeiten war ein verschmelzungsfähigerer, wärmerer und homogenerer Klang der Grundstimmen sowie die dezente Milderung der allzu scharfen hochliegenden Register.

Die Orgel der reformierten Kirche Egg ist eines der wenigen pneumatischen Instrumente, die im Kanton Zürich noch erklingen. Um die Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte diese Gattung ihre Blütezeit. Heute haben solche Orgeln besonderen Seltenheitswert. Nachdem sie lange von den Organisten gering geschätzt wurden, erleben sie unter jüngeren, unvoreingenommenen Interpreten in letzter Zeit eine eigentliche Renaissance. Bei uns in Egg haben wir die Gelegenheit, den romantischen Charakter dieses Instruments vertieft kennen zu lernen, sei es nun in den Gottesdiensten oder bei Konzerten.

Disposition der Orgel:

Hauptwerk
Quintatön 16’
Principal 8’
Gemshorn 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Rohrflöte 4’
Octave 2’
Sesquialtera 2fach
Mixtur 2’ 4-5fach
Zinke 8’



Schwellwerk
Geigenprincipal 8’
Salicional 8’
Lieblich Gedackt 8’
Principal 4’
Blockflöte 4’
Nazard 2 2/3’
Waldflöte 2’
Plein jeu 1 1/3’ 4-5fach
Trompete 8’

Pedal
Principal 16’
Subbass 16’
Octavbass 8’
Gedackt 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Posaune 16’
Zinke 8’ (Transmission HW)

II-I, I-P, II-P
MF, F, T, freie Kombination, Crescendo, diverse Absteller, Tremulant auf das ganze Werk wirkend.

Pfeifen im Instrument: total 1'592

 
Abdankungen und Notfälle
mehr...
Hier finden Sie die nächsten Gottesdienste auf einen Blick.
mehr...
Die neue Ausgabe unserer Gemeindeseite ist ab sofort als pdf-Datei online.
mehr...